In den frühen Morgenstunden hat sich auf der A17 in Richtung Prag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 2:20 Uhr verunglückte zwischen Bad Gottleuba und Bahretal, rund 200 Meter vor der Abfahrt Bahretal, ein Kleintransporter. Sieben Menschen wurden dabei verletzt, mehrere von ihnen schwer.
Nach ersten Erkenntnissen war die Autobahn zum Unfallzeitpunkt streckenweise spiegelglatt. Als wahrscheinliche Unfallursache gilt eine nicht angepasste Geschwindigkeit bei Eisglätte. Andere Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei nicht beteiligt.
Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Prag zunächst vollständig gesperrt werden. Zahlreiche Feuerwehren und Rettungskräfte waren im Großeinsatz, darunter die Feuerwehren aus Börnersdorf, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Gersdorf und Nentmannsdorf. Die extremen Witterungsbedingungen erschwerten die Arbeit erheblich: Sowohl Polizei als auch Einsatzkräfte rutschten an der Unfallstelle immer wieder aus und mussten darauf achten, nicht zu stürzen. Besonders der Seitenstreifen erwies sich als spiegelglatt und ist teilweise noch immer vereist.
Der Abschleppdienst Bernd Reichelt übernahm die aufwändige Bergung des verunglückten Fahrzeugs. Diese gestaltete sich schwierig, da zahlreiche Trümmerteile im Straßengraben lagen. Zudem hatten sich Taschen, Werkzeuge und weitere Gegenstände sowohl auf der Fahrbahn als auch im angrenzenden Graben verteilt und mussten eingesammelt werden.
Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Gegen 5 Uhr konnte der Verkehr die Unfallstelle langsam passieren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
