Trotz aller Bemühungen sind leider erneut Vandalismusschäden in Freital zu beklagen. Jüngstes Beispiel sind zertrümmerte Scheiben von Fahrgastunterständen in Zauckerode (Glück-Auf-Straße) und Deuben (Hüttenstraße), zerstörte Münzeinwurfgeräte am öffentlichen WC Parkplatz Schloss Burgk, der Diebstahl einer Informationstafel an der Skulptur „Tauziehen“ am Neumarkt sowie die Zerstörung einer Tischtennisplatte im Mehrgenerationenpark Zauckerode. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 15.000 Euro. „Wir versuchen mit viel Zeit, Steuergeld und Kraft unsere Stadt lebenswert zu gestalten – und hier wird das mit sinnlosen Kräften wieder zerstört. Das macht wütend. Am Ende fehlt uns das Geld für Investitionen, wie in Spielplätze und Parks. Ich habe es satt, dass solche Vandalen unser Lebensumfeld derart beeinträchtigen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg.
Als Maßnahme lobt der Verwaltungschef daher eine Belohnung von jeweils 200 Euro aus für diejenige Person, die entscheidende Hinweise geben kann, die zur Ergreifung der Täter führen. Zeugenhinweise nimmt die Stadtverwaltung im Büro des Oberbürgermeisters unter Telefon 0351 6476154 oder die Polizei entgegen. Zeugenmeldungen zu Sachbeschädigungen jeglicher Art im öffentlichen Raum können bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.
Gerade wegen dieser Fälle wird die Stadt Freital auch im Jahr 2026 gemeinsam mit Partnern die breit angelegte Anti-Vandalismus-Kampagne fortsetzen. Diese zielt nicht nur auf eine stärkere Identifikation mit der Stadt ab, sondern informiert auch über die Möglichkeiten der Beteiligung für ein schönes Freital und zeigt, wie man mit mehr Zivilcourage gegen Vandalismus vorgehen kann. „Wir bleiben dran, auch wenn es manchmal nur in kleinen Schritten vorangeht oder auch Rückschläge gibt. Doch diese Chaoten müssen spüren, dass wir uns als Mehrheit das nicht gefallen lassen. Wir werden nicht tatenlos zusehen. Dafür ist jedoch die Mitwirkung aller gefragt, um Täter zu überführen und auch um solche Straftaten zu verhindern“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg.
Infos zur Kampagne unter: www.freital.de/sauber

