Betrug in Porschdorf: Frau verliert 500 Euro – Drogenfund in Freital
Mit einer gefälschten Support-Adresse haben Unbekannte eine 23-Jährige aus Porschdorf um 500 Euro betrogen. In Freital-Döhlen entdeckte ein Mann unterdessen zwei mutmaßlich drogenhaltige Pillen. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen.
Betrug mit vermeintlichem Kundenservice einer Spieleplattform
Eine 23-jährige Frau ist am Dienstag, dem 3. November 2026, in Bad Schandau, Ortsteil Porschdorf, Opfer eines Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilte, verlor sie dabei 500 Euro.
Die Täter kontaktierten die junge Frau über einen Messengerdienst und behaupteten, es gebe Probleme mit ihrem Konto bei einer Spieleplattform. Sie forderten die Frau auf, sich an den Kundenservice der Plattform zu wenden, und nannten dafür eine vermeintliche E-Mail-Adresse.
Dort wurde die 23-Jährige aufgefordert, zur angeblichen Authentifizierung Guthabenkarten im Wert von 500 Euro zu kaufen und die zugehörigen Codes zu übermitteln. Die Frau kam der Aufforderung zunächst nach. Erst anschließend erkannte sie, dass sie betrogen worden war, und wandte sich an die Polizei.
Die Polizei warnt: Guthabenkarten und deren Codes sollten niemals auf Aufforderung unbekannter Personen weitergegeben werden. Bei vermeintlichen Problemen mit Onlinekonten empfiehlt es sich, den Kundenservice ausschließlich über die offiziellen Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Plattform zu erreichen.
Drogenfund in Freital-Döhlen
Ein 39-jähriger Mann hat am Dienstagvormittag in Freital-Döhlen ein Cliptütchen mit mutmaßlichen Betäubungsmitteln gefunden.
Der Fund ereignete sich gegen 11:30 Uhr in einer Parkbucht an der Dresdner Straße. In dem Tütchen befanden sich zwei Pillen. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine.
Die Polizei ermittelt nun, woher die mutmaßlichen Betäubungsmittel stammen.
Quelle: Polizei Sachsen