Wegen niedriger Infektionszahlen keine umfassende Maskenpflicht an Schulen und Kitas

Kultusminister Piwarz appelliert an die Verantwortung der Gesellschaft

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, m├╝ssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. An Schulen wird Lehrkr├Ąften und Sch├╝lern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung au├čerhalb des Unterrichts empfohlen. Schulen k├Ânnen allerdings eine Maskenpflicht f├╝r diese anordnen. Das sieht die neue Allgemeinverf├╝gung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen vor, die am 31. August in Kraft treten und bis zum 21. Februar 2021 gelten wird. ┬╗Die lange Wirksamkeitsdauer soll zur Planungssicherheit beitragen. Wir machen damit aber auch deutlich, dass wir keine landesweit g├╝ltigen Beschr├Ąnkungen mehr wollen, es sei denn, die Infektionslage versch├Ąrft sich wieder. Damit wird aber auch klar: F├╝r den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in Schulen und Kitas ist es entscheidend, dass sich die Gesellschaft verantwortungsbewusst verh├Ąlt┬ź, so Kultusminister Christian Piwarz.

Allgemeine Bestimmungen
Der Zugang zu Schulen und Kitas ist Personen nicht gestattet, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind oder mindestens ein Symptom erkennen lassen, das auf eine SARS-CoV-2-Infektion hinweist oder innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person pers├Ânlichen Kontakt hatten. Gleiches gilt nun auch f├╝r Personen, die sich in den vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keinen negativen Corona-Test vorlegen k├Ânnen. Die bisher geltenden und einge├╝bten Hygieneregeln k├Ânnen beibehalten werden.

Was f├╝r Schulen gilt
Der Schulbetrieb findet unter Pandemiebedingungen statt. Es besteht Schulbesuchspflicht. Eltern und andere externe Partner k├Ânnen in die Schulen. Schulische Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zul├Ąssig.

Eltern und externe Partner sind grunds├Ątzlich verpflichtet, w├Ąhrend ihres Aufenthaltes auf dem Schulgel├Ąnde eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Schulleitung empfiehlt, dass ein ausreichender Abstand zwischen Personen auf dem Schulgel├Ąnde soweit als m├Âglich eingehalten wird. Wer in Schulgeb├Ąuden oder auf dem ├╝brigen Schulgel├Ąnde keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen hat, ist verpflichtet, eine solche Bedeckung zumindest bei sich zu f├╝hren. Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung au├čerhalb des Unterrichts auf dem Schulgel├Ąnde kann im Hygieneplan der Schule geregelt werden.

Zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten ist t├Ąglich zu dokumentieren, welche einrichtungsfremden Personen sich w├Ąhrend der Unterrichtszeit oder einer schulischen Veranstaltung in einem Schulgeb├Ąude l├Ąnger als f├╝nfzehn Minuten aufgehalten haben.

Was f├╝r Kitas gilt
Eltern sind verpflichtet, t├Ąglich gegen├╝ber der Einrichtung schriftlich zu erkl├Ąren, dass ihr Kind kein typisches Symptom der Krankheit Covid-19 (Fieber, Husten, Durchfall, Erbrechen oder allgemeines Krankheitsgef├╝hl) aufweist. Wird die Erkl├Ąrung nicht vorgelegt, wird das Kind an diesem Tag nicht in Betreuung genommen. Eltern m├╝ssen w├Ąhrend des Aufenthaltes in Geb├Ąuden der Einrichtung und auf dem ├╝brigen Einrichtungsgel├Ąnde eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten.

Was f├╝r Horte gilt
Eine schriftliche Erkl├Ąrung ├╝ber den Gesundheitszustand des dort betreuten Kindes m├╝ssen Eltern nicht abgeben. Einrichtungsfremde Personen m├╝ssen grunds├Ątzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Einrichtung tragen.

 

Quelle: SMK

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