Freital startet Plattform für lokales Einkaufen in der Corona-Krise

Die Stadt Freital stellt unter www.freital.de/kauf_lokal ab sofort eine Internet-Plattform bereit, bei der Freitaler Unternehmen ihre Dienste einstellen können. Kunden erhalten somit eine zentrale Übersicht, wo sie auch in der aktuellen Situation in Freital Waren erwerben, liefern lassen oder selber abholen können. Dabei können sie in der Gesamtübersicht stöbern oder zielgerichtet in den einzelnen Rubriken Dienstleistungen, Handel, Gastronomie oder Sonstiges suchen.

Lokale Unternehmen, Händler und Gastronomen sind durch die derzeitigen Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus besonders stark betroffen. Diese Zwangspause bedeutet für sie enorme finanzielle Verluste: Einnahmen brechen weg während laufende Kosten weiter gezahlt werden müssen. Daher ist es umso wichtiger, dass die Betroffenen unterstützt werden – indem man nicht nur bei großen Online-Shops Waren ordert. Auch Freitaler Anbieter haben häufig einen Webshop, liefern nach telefonischer bzw. elektronischer Bestellung oder ermöglichen eine kontaktlose Selbstabholung. „Helfen Sie den Unternehmen, dass sie die Krise wirtschaftlich überleben. Kaufen Sie lokal und sichern somit den Erhalt einer lebendigen Händlerstruktur in unserer Stadt“, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

Verbunden mit dem Start ist der Aufruf an alle Ladeninhaber, Gastronomen oder Dienstleister, sich in die Liste einzutragen. Denn die Plattform lebt vom Mitmachen. Dazu einfach im Internet auf www.freital.de/kauf_lokal gehen, auf den Button „Neu anlegen“ klicken und die Daten in das Formular eintragen. Im Zusatzfeld sind beispielsweise kurze Angaben zu den Angeboten und Liefermöglichkeiten möglich. Wer Änderungswünsche hat oder wieder aus der Liste entfernt werden möchte, kann sich per E-Mail an stadtmarketing@freital.de wenden.

„Ich würde mich freuen, wenn sich viele Anbieter beteiligen und viele Freitalerinnen und Freitaler die Angebote dann auch nutzen. Mit dieser Aktion können wir ein positiven Signal senden, dass wir mit kreativen Ideen und Solidarität diese Krise gemeinsam meistern“, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

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