Siebenjähriger allein auf Busausflug

Nach dem Motto „Man muss sich nur zu helfen wissen“ konnten Dresdner Polizeibeamte gestern Mittag einen „alleinreisenden“ Siebenjährigen schnell an seine Eltern übergeben.

Am späten Vormittag war der Junge in Freital in einen Bus der Linie 360 gestiegen. Dem Fahrer fiel während der Fahrt nach Dresden auf, dass der Junge offenbar ohne Begleitung unterwegs war. Da sich der Busfahrer nicht mit dem Kind verständigen konnte, rief er die Polizei. Beamte des Polizeireviers Dresden-Mitte trafen am Pirnaischen Platz auf den Bus. Auch sie konnten mit den augenscheinlich asiatischen Jungen nicht reden.

Doch Hilfe war nah. Die Polizisten gingen mit dem Kind zu einem Asia-Imbiss an der Ringstraße. Die dortigen Mitarbeiter verstanden den Jungen zwar auch schlecht, einer erkannte ihn jedoch. So konnte der Vater des Siebenjährigen verständigt werden, der seinen Sohn kurz darauf wohlbehalten in Empfang nahm.

Warum der Kleine sich allein mit dem Bus auf den Weg nach Dresden machte, ist nicht bekannt. Völlig begeistert war er jedoch im Hof des Polizeireviers, als er selbst die Anhaltekelle „bedienen“ durfte.

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