Verfolgungsfahrt – Tatverdächtiger gestellt

Foto: Polizei Sachsen

In der vergangenen Nacht nahmen Dresdner Polizisten einen 40-jährigen Polen fest, der sich eine Verfolgungsfahrt mit den Beamten geliefert hatte.

Eine Stunde nach Mitternacht war einer Zivilstreife ein weißer Kleintransporter Renault Master in Dresden auf der Karl-Marx-Straße aufgefallen. Der Fahrer war auf den winterglatten Straßen offensichtlich zu schnell unterwegs und rutschte über die Kreuzung zur Hermann-Reichelt-Straße. Kurz darauf wendete der Fahrer, schaltete zwischenzeitlich das Licht am Fahrzeug aus und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Flughafenstraße davon. Die Beamten gaben sich daraufhin zu erkennen und verständigten ihre Kollegen.

Der Fahrer des Kleintransporters ignorierte die Beamten und flüchtete in Richtung Stadtzentrum. Dabei passierte er unter anderem die Radeburger Straße, die Hansastraße, die Marienbrücke, die Devrientstraße, das Terrassenufer, das Käthe-Kollwitz-Ufer, den Schillerplatz, die Tolkewitzer Straße und die Schaufußstraße. Auf der Flucht ignorierte der Mann mehrere rote Ampeln, war mit bis zu 100 km/h unterwegs und rammte zudem zwei Polizeifahrzeuge.

An der Weesensteiner Straße verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über den Transporter und prallte gegen eine Grundstückseinfahrt. Der Mann versuchte noch davonzurennen, konnte aber von den Polizisten gestellt werden.

Der 40-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Test verlief positiv auf Amphetamine. Die Kennzeichen gehörten nicht zum Fahrzeug und waren entstempelt. Im Transporter fanden die Beamten zahlreiche Baumaschinen und Werkzeuge, deren Herkunft aktuell unklar ist.

Gegen den Mann wird nun wegen einem ganzen Potpourri an Straftaten ermittelt. Hierzu zählen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht, Urkundenfälschung sowie der Verdacht des Diebstahls.

Foto: Polizei Sachsen
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