Mit Samuraischwert und Drogen unterwegs

Foto: Bundespolizei

Am Mittwochnachmittag (31. August 2016) kontrollierten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel in einer S-Bahn am Bahnhof Schöna einen 62-jährigen deutschen Staatsangehörigen.

Die Überprüfung ergab unter anderem, dass die Person bereits mehrfach wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten war.

In der weiteren Folge griff der 62-Jährige plötzlich in seine mitgeführte Tasche, nahm augenscheinlich ein weißes Papiertuch heraus und versuchte dieses erst in seiner Hand und später unter seinem Gesäß zu verstecken.

Die Beamten forderten ihn daraufhin mehrfach zur Herausgabe auf, was die Person verweigerte. Als sie Beamten im weiteren Verlauf die Hand der Person ergriffen, widersetzte sich die Person den polizeilichen Maßnahmen und versuchte das weiße Papiertuch wegzuwerfen.

Als die Beamten das weggeworfene Papiertuch öffneten, fanden sie zwei Cliptütchen mit insgesamt ca. 10 Gramm Crystal. Der 62-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er die Drogen kurz zuvor für 250,- Euro in Tschechien gekauft hatte. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten in der Reisetasche außerdem noch ein Springmesser mit einer beidseitig angeschliffenen Klinge und ein 60 Zentimeter langes Samuraischwert fest.

Gegen die Person wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verdacht auf Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz eingeleitet und die aufgefunden Waffen Drogen sichergestellt.

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