Strahlungsmessungen am Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel

Ergebnisse von Strahlungsmessungen am Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel liegen vor

Vom Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Niederpöbel  gehen keinerlei Gefahren durch eine erhöhte Strahlenbelastung aus. Das bestätigten aktuelle umfangreiche Überwachungsmessungen, welche die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen in Auftrag gegeben hatte. Damit konnten Mutmaßungen, die durch nicht sachgemäße Messungen Dritter kürzlich entstanden waren, eindeutig widerlegt werden.

Im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung wurden an 15 Punkten im gesamten Baufeld des Hochwasserrückhaltebeckens sowie in der 200 Meter entfernten Seitenentnahme Messungen durchgeführt. Fast alle Messerwerte lagen dabei im Bereich der üblichen natürlichen Hintergrundstrahlung dieser Region.* Das traf insbesondere auch auf das Gestein in der Seitenentnahme zu, welches für den Dammbau verwendet werden soll.

An lediglich einer Stelle im Bereich der Gründungssohle lag ein Maximalwert höher, überschritt allerdings den allgemeinen Orientierungswert ebenfalls nicht. Zudem wird diese Stelle künftig durch einen etwa 30 Meter hohen Damm überdeckt sein.|

Hintergrundinformation:

*In Deutschland liegt die natürliche Hintergrundstrahlung im Mittel bei 80 bis 120 Nanosievert pro Stunde, im Erzgebirge örtlich bei 170 Nanosievert pro Stunde. Der von der Strahlenschutzkommission der Bundesregierung empfohlene allgemeine Orientierungswert liegt bei 300 Nanosievert pro Stunde.

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