LKW-Schleusung auf BAB 17 vereitelt

Am Mittwoch (24. August 2016) informierten Beamte des Hauptzollamtes Dresden, die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel darüber, dass sie gerade eine Schleusung ins Bundesgebiet vereitelt haben.

Die Beamten des Zoll versuchten gegen Mittag, den aus Tschechien kommenden LKW auf dem Rastplatz „Am Heidenholz“ (Bundesautobahn 17) einer Kontrolle zu unterziehen. Der Fahrer des LKW missachte jedoch sämtliche Anhalteversuche und setzte seine Fahrt weiter in Richtung Dresden fort. Nachdem der LKW die Autobahn verlassen hatte, konnten die Beamten ihn in der Ortslage Börnersdorf einer Kontrolle unterziehen und stellten dabei neben dem Fahrer (33), noch zwei weitere Personen (22, 31) fest.

Im Rahmen der anschließenden Personalienüberprüfung stellten die mittlerweile hinzugezogenen Beamten der Bundespolizei fest, dass es sich bei den vorgelegten Personaldokumenten der beiden Mitfahrer um eine gefälschte syrische Identitätskarte und eine als gestohlen gemeldete bulgarische Identitätskarte handelte.

Im Rahmen der anschließenden polizeilichen Sachbearbeitung konnte ermittelt werden, dass es sich bei den zwei Personen um türkische Staatsangehörige handelt, welche nicht im Besitz aufenthaltslegitimierender Dokumente sind. Auf dem Weg ihrer Schleusung wurden die beiden Männer zum Teil auch unter dem LKW geschleust, was Spuren an und unter dem Fahrzeug belegen.

Gegen den Fahrer, einen türkischen Staatsangehörigen (33), wurde ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verdacht des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeitig noch an.

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