Hund überlebt 45 Meter Sturz – Bergwacht rettet den Vierbeiner

Foto: Marko Förster

Ein Hund hat im Elbsandsteingebirge einen Sturz von rund 45 Metern überlebt.
Der Vierbeiner war mit seinem Frauenchen, sowie deren Tochter und Enkelin in der Sächsischen Schweiz unterwegs. In der Nähe der berühmten Bastei wollten sie den Blick auf die Felsen von der sogenannten Wehlsteinaussicht genießen. Mit dabei war Hündin Jule (4). Offenbar wurde der Hund losgelassen. Unangeleint sprang er über das Geländer und rutsche ab. Er stürzte rund 45 m nach unten, davon 25 Meter im freien Fall. Weiter unten bremsten ihn Bäume und Büsche. Die Urlauber-Familie aus Norddeutschland alarmierten über die Rettungsleitstelle Dresden die Bergwacht. Die Alarmgruppe aus Pirna rückte mit drei Kameraden aus.
Vor Ort angekommen, seilte sich einer von ihnen ab und suchte unterhalb der Aussichtsplattform nach dem Hund. Nur durch sein Winseln konnte er in einer Scharte gefunden werden. In einer aufwändigen Rettungsaktion wurde Jule schließlich in einen Bergesack gelegt und nach oben transportiert. Zur Rettung wurde extra ein Flaschenzug aufgebaut. Da das Seil nicht reichte, musste es mit einem zweiten verlängert werden. Andere Passanten fassten mit an und zogen das Tier samt Retter nach oben. Die Aktion dauerte bis zum Finster werden rund zweieinhalb Stunden.

Der Vierbeiner wurde nach seiner Rettung zu Tierarzt Frank Düring nach Rennersdorf bei Stolpen gebracht und noch am Abend vorgestellt. Diagnose: Wirbelsäulenfraktur.
Noch am Wochenende wurde er in Dresden operiert. Er bekam zur Stabilisierung Platten an die Wirbelsäule.

Sein Zustand ist weiterhin kritisch.

Foto: Marko Förster
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